April ist die Zeit der Äpfel:
Vom Zauber der Apfelblüte im Val di Non

Sanfte Hänge, die mit Reihen von Obstbäumen bestückt sind - so stellt man sich gerne das Val di Non vor. Es ist das größte Tal im Trentino und die Verbindung zum dem Apfel ist quasi unausweichlich.

Viele wissen vielleicht nicht, dass die Wurzeln des Apfelanbaus im Val di Non auf eine 200 jährige Geschichte zurückblicken. Vor 1850 gab es in der Tat keine Apfelplantagen außer ein paar vereinzelten Pflanzen. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Agrarlandschaft durch den Anbau von Maulbeerbäumen, Buchweizen und Weinreben geprägt. Doch mussten viele Familien wegen der raschen Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten das Tal verlassen und es schien zu einer Massenentvölkerung des Tals zu kommen.

Die Idee, Apfelbäume zu pflanzen war damals der verzweifelte Versuch diesen Trend aufzuhalten. Mit Erfolg. Dank mehrerer günstiger Umweltfaktoren verwandelte sich das Val di Non in die Wiege des Apfelanbaus. Die Blüte zeigte sich vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg. Noch heute ist dieser Erfolg die Geschichte einer Gemeinschaft, die tief mit dem Land und seinen Früchten verbunden ist.

Spaziergang zwischen den Apfelbäumen von Romallo

Wenn es eine Jahreszeit gibt, in der das Val di Non wirklich einzigartig ist, dann ist es im Frühling.
Besonders zwischen April und Mai, wenn die Apfelbäume blühen. Dann bedecken unzählige kleine, weiße und rosafarbene Blüten wie Konfetti die Bäume und tauchen das ganze Tal in ein einzigartiges Farbenspiel.
Die beste Möglichkeit, dieses Naturschauspiel zu genießen ist ein Spaziergang zwischen den Obstbäumen. Ihre Augen werden gar nicht genug bekommen, von dem Zauber und den Farben.

WANDERUNG „AL MELETO“

Die Wanderung Al Meleto ist ein fünf Kilometer langer, pädagogischer Lehrweg, auf dem man die Arbeit der Bauern, die Insekten, die die Obstgärten bevölkern, die Krankheiten, die die Pflanzen befallen können, und die Streiche, die das verrückte Wetter spielen kann, besser kennenlernt. Die Tour eignet sich für Erwachsene und Kinder gleichermaßen und gleicht einer Reise in die Welt der Äpfel.
Der Rundweg beginnt der in der Ortschaft Romallo und kann auch mit einem E-Bike zurückgelegt werden.

OBSTGARTEN VON CLES

Wer gerne mehr über den Apfelanbau wissen möchte, der kann auch den Obstgarten von Cles besuchen. Dort wachsen zum Beispiel die ältesten Apfelsorten des Val di Non. Der Obstgarten von Cles wurde in Zusammenarbeit mit der Edmund-Mach-Stiftung angelegt und bietet eine wunderbare Möglichkeit, in die Tradition des Obstanbaus im Val di Non einzutauchen und das kulturelle Erbe eines Tals aufzuwerten. Von Renetta Canada über Golden Delicious bis Red Delicious, auf den Obstplantagen wachsen rund 80 verschiedene Apfelsorten.

DER PERFEKTE SNACK? NONNA MARIA'S APPLE STRUDEL

Nach einem Tag in der Natur, in engem Kontakt mit den Obstbäumen, gibt es bestimmt keinen besseren Snack als einen traditionellen Apfelstrudel.
Damit Sie ihn zuhause nachbacken können, finden Sie hier das Rezept von Nonna Maria, die uns früher oft mit diesem Strudel verwöhnt hat. Die Zutaten reichen für zwei Strudel:

MARIA'S APFELSTRUDEL

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 2 Esslöffel
  • Olivenöl
  • 1 Glas lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 10 Goldene und Renetta-Äpfel
  • 80 g Rosinen
  • 6 Esslöffel Aprikosenmarmelade
  • 2 Esslöffel Zimtpulver
  • 1 kleines Glas Grappa
  • Pinienkerne oder Walnüsse
  • geriebene Schale einer halben Zitrone
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung: Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben und eine Vertiefung machen, in die Mitte das Öl und das Salz geben und nach und nach das warme Wasser hineingießen. Verarbeiten Sie die Zutaten mit den Händen, bis ein weicher und samtiger Teig entsteht. Anschließend lassen Sie diesen eine halbe Stunde zugedeckt ruhen.

Für die Füllung
Die Äpfel schälen und in eine Schüssel schneiden, die zuvor in Wasser eingeweichten Rosinen, die Marmelade, Zimt, Rum, Pinienkerne oder Walnüsse und die Zitronenschale hinzufügen.
Legen Sie Backpapier auf ein Backblech.
Teilen Sie den Teig in zwei Teile und rollen Sie die beiden Teile mit Hilfe von Mehl zu einem einige Millimeter dicken Rechteck aus. Geben Sie nun die Apfelmischung auf den Teig und rollen Sie diesen von der längsten Seite beginnend auf.
Sobald die Strudel geformt sind, die Enden zusammendrücken, damit die Füllung nicht herausläuft. Auf das Backblech legen und mit verquirltem Eigelb bepinseln. Die Strudel im Ofen ca. 40 Minuten bei 220° backen.

Tipp: Im Holzofen der Baita werden sie noch rustikaler und typischer schmecken!


Übrigens hat Nonna Maria immer ein wenig Zucker mit Vanillezucker gemixt und den noch warmen Strudel damit bestreut. So kommt das Aroma besonders gut zur Geltung. Sie werden staunen!


Wer keine Lust auf backen hat, dem sagen wir natürlich, wo man in Fondo dem besten Strudel essen kann.

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Für die Bilder danken wir:

Simone Covi
Archivio Foto Apt Val di Non
Trentino Sviluppo S.p.A.

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